Ähnlichkeit mit Mensch Nach Schimpanse, Rhesusaffe und Kaninchen, rangiert der Hund, was die Identität der Aminosäuren mit denen des Menschen betrifft. Und rund 90 % seiner Gene teilt er ebenfalls mit dem Menschen (Schimpansen 98,5 %). Damit ist ein Hund ziemlich nahe mit dem Menschen verwandt. Gleiche Reaktionen auf Situationen sind also nicht rein zufällig, sondern bereits genetisch angelegt. Und die Verwandtschaft ist auch der Grund, warum wir uns in viele Hunde einfühlen können. Vielleicht ist die nahe Verwandtschaft auch der Grund dafür, dass sich Hund und Herr oft so ähnlich sehen, was Mimik, Figur, Temperament betrifft.
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Alleinbleiben Ein Hund, der Angst hat, alleine zu Hause zu bleiben, kann leicht geheilt werden. Schenken Sie ihm einen festen eigenen Warteplatz, den er immer aufsuchen soll, wenn er seine Ruhe haben will. Das kann ein überdachtes Körbchen sein, eine kleine Hütte, eine Decke, die in einem Winkel liegt, also an zwei Seiten eine Wand hat. Sie können auch einen Sessel oder einen Teil des Sofas (was ich übrigens nicht empfehle) zum Warteplatz deklarieren. Allerdings nur dann, wenn Ihr Hund diesen Platz anstandslos verlässt, wenn Sie da sind. Hunde begreifen sehr schnell, dass sie nur dann ein Sofa, Bett oder einen Sessel "besetzen" dürfen, wenn ihre Menschen außer Haus sind, und fühlen sich dort sicher.
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Bad in Heu und Stroh Warum wälzen sich Hunde so gern in Stroh, Heu und Gras, leider auch in Dung und Mist? Wenn deutliches Schubbern (meist mit dem Gesicht) mit im Spiel ist, wollen sie sich mit dem Geruch der Reibefläche behaften, den sie als angenehm empfinden. Möglicherweise ist das ein Relikt aus der Beutetierzeit. Ein Hund, der nach Heu riecht, wird vom witternden Wild nicht wahrgenommen. Manche Forscher glauben auch, Hunde wollten den Geruch mit nach Hause (in den Bau) nehmen. Im Laufe der Evolution ist das Wälzen zum Ritual geworden und für den Hund mit Wohlgefühl verbunden. Sie sollten ihn deswegen nicht ausschimpfen, sondern lieber duschen.
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Beuteteilung Hunde lassen jemanden nur an ihr Lieblingsspielzeug oder an ihren Futternapf, wenn sie ihn voll respektieren. Der Familienhund muss lernen zu teilen oder abzugeben. Zeigen Sie ihm, wie Sie mit Appetit essen, geben Sie nichts ab, rufen Sie ihn danach zum Futternapf, er muss sich setzen, erst dann bekommt er sein Futter. Leckerbissen bieten Sie an und halten ihn am Halsband. Einen Teil nehmen Sie ihm wieder weg, dafür wird er gelobt, der Rest ist sein. Auf diese Weise lernt er, dass es Beute gibt, die er alleine haben darf, weil Sie sie nicht wollen (Futter), und solche, die er teilen muss (Leckerli).
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Dauergebell Wenn Sie einen Hund zu Hause haben, der gerne und sehr viel bellt, dann probieren Sie folgendes: Machen Sie ihm einen Gegenstand "lieb", indem Sie diesen zeigen, ihm wegnehmen, ihn werfen, hinterherlaufen..., so lange, bis der Hund richtig verrückt nach diesem Spielzeug ist. Das liegt dann, z. B. wenn der Briefträger sich nähert, griffbereit. Sobald der Hund zweimal gebellt hat, rufen Sie ihn lockend und zeigen das Objekt: Wetten, dass er verstummt? Solche Tricks lassen sich zu echten Ritualen ausbauen, wenn Sie genauso konsequent wie Ihr Hund sind. Er wird dann bellen, auf sein Spiel warten und stumm bleiben.
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Der Liegeplatz Die meisten Hunde würden sich einen leicht erhöhten Liegeplatz wünschen, wenn sie wählen könnten. Denn in vertrauter Umgebung übernimmt ein Hund selbstverständlich die Aufgabe des Spähers und Wächters. Er passt auf sie Seinen auf. Damit er eine sich nähernde Gefahr mit allen Sinnen wahrnehmen kann, ist ein Hochsitz ideal. Wenn Sie Ihrem Vierbeiner keine Aussichtsplattform geben können oder wollen, sollten Sie seinen Liegeplatz in eine Ecke mit drei offenen Seiten anlegen. Wer einen Garten hat, kennt das: Der Hund liegt am liebsten auf dem Garagendach, einer Terrassentreppe oder auf dem Gipfel bei Hanglagen.
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Erfolgreiche Suche Wenn Sie Ihrem Hund einen Ball oder Stock werfen und der mitten im Gebüsch, im wasser oder sonst an einem schwer zugänglichen Ort landet, ermuntern Sie Ihren Hund so lange zur Suche, bis er erfolgreich ist oder den Fundort meldet. Sie verderben ihm sonst unabsichtlich den Spaß am Spiel, wenn Sie selbst der Finder sind oder auf eine neue Beute zurückgreifen. Natürlich müssen Sie dazu geduldig sein, aber es lohnt sich, und er findet so ein Spiel nie langweilig. Für Hunde sind Spiele immer Ernstfälle. In ihren Augen haben Sie eine Aufgabe gestellt, die es zu lösen gilt. Wenn Sie dauernd abbrechen, verliert sie an Wichtigkeit.
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Fußbad Im Eifer des Gefechts holen sich Hunde beinahe täglich kleine Verletzungen, die wir nur nicht so schnell erkennen: Blaue Flecken verschwinden unterm Fell, Schwellungen sind kaum zu sehen. Wenn Ihr Hund sich Pfote oder Fesseln leckt oder daran knabbert, schenken Sie ihm ein kühles Fußbad oder einen Kamilleaufguß: Der tut ihm gut, wenn er in ein Ameisennest getreten ist oder sich ein Steinchen eingetreten hat bzw. den Ballen verletzt hat. Bei Temperaturen über 20 Grad sollte das Fußbad kalt sein, sinken die Temperaturen, wählen Sie ein handwarmes Bad, und nach einem Frostdauerlauf tut warmes Wasser gut.
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Gemeinsam entdecken Wenn Sie mit Ihrem Hund spazieren gehen, sollten Sie ihn auf "Entdeckungen" wie einen Ameisenhügel, einen Tannenzapfen, ein Geräusch im Holzstapel hinweisen - durch Gesten und offen gezeigtes Interesse. Rufen Sie dabei ruhig "Schau!", um die Aufmerksamkeit des Hundes auf sich zu lenken. Und staunen Sie deutlich, wenn Ihr Hund Sie auf etwas aufmerksam macht. Auf diese Weise werden Sie beide zum Expeditionsteam, und Ihr Hund kommt gar nicht auf "falsche Gedanken". Auf diese Weise erziehen Sie ihn zum "In Ihrer Nähe bleiben", ohne ihn dazu zwingen zu müssen. Und für ihn gibt es nichts Tolleres, als sich mit Ihnen zu beschäftigen.
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Gruppenhaltung Ein zweiter Hund im Haus ist meistens noch problematisch, denn die Menschen müssen erst lernen, die Hierarchieordnung der beiden zu respektieren und sich danach zu verhalten. Mit dem dritten, vierten... Hund schrumpfen die Probleme, statt zu wachsen, denn es bildet sich ohne Zutun des Menschen eine Rangordnung, für deren Einhaltung die Hunde selbst sorgen. Wer den "Boss" dieses Rudels kennt und konsequent erzieht, hat mit den anderen leichtes Spiel. Nur Gassigehen mit mehreren Hunden ist oft eine Nervenprobe, denn die Temperamente sind verschieden und der Mensch hat nur zwei Hände.
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Hundebellen Hunde versuchen, so stellte die Verhaltensforscherin Dr. Dorit Feddersen-Petersen fest, über Bellen mit uns zu reden. Während Wölfe sehr "monoton" Laute äußern, entwickeln Hunde bis zu sechs verschiedene "Laut-Typen", die ihrem Menschen und den Mithunden gelten. Da gibt es neben dem bekannten Droh- und Warnbellen das kindliche Bettelbellen, die Aufforderung zum Spiel, ein Freudengebell während des Spiels und das sog. Tannenbaumbellen, mit dem Hunde Unbekanntes angeben. Wenn Sie schnell auf die diversen Bell-Typen reagieren, verhindern Sie, dass Ihr Hund sich miß- oder gar nicht verstanden fühlt und so zum Dauerkläffer wird.
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Hundefußball Das lässt sich auf zwei Arten spielen: die einfache Variante: Der Hund ist Torwart und seine Familie die Schützen. Stellen Sie symbolisch ein Tor (zwei Balken z. B.) auf und heißen Sie ihn sich setzen, zeigen ihm den Ball, rollen diese auf ihn zu und rufen "Lauf" oder "Hopp". Natürlich schnappt er sich den Ball, und alle sind begeistert. Die schwere Variante: Er muss den Ball in eine Richtung (auf Sie zu) bugsieren, mit Schnauze und Pfoten. Beim ersten Mal läuft eine Person neben ihm mit. Bitte benutzen Sie nur halbgefüllte oder weiche Bälle. Die harten prallgefüllten Fußbälle z. B. können den Hunde-Torwart echt verletzen.
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Kämmen hilft Vom Verband für das Deutsche Hundewesen kommt dieser Tip: Wenn Ihr Hund zu den Starrköpfen gehört, die sich nur ungern etwas sagen lassen, und wenn er nur einem der Familie gehorcht, allen anderen aber auf der Nase herumtanzt, dann greifen Sie zu Kamm und Bürste. Lassen Sie die, die sich bislang vergebens Respekt zu verschaffen suchten, das Fell des Hundes kräftig durchbürsten, so lange, bis er es genießt, anstatt sich zu wehren. Ans Fell darf einem selbstbewussten Hund nämlich nur, wen er als Herr und Meister akzeptiert. Durch Bürste und Kamm schaffen Sie so klare Verhältnisse.
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Langweiliges Herrchen Wenn Sie mit Ihrem Hund auf dem Spaziergang zu viel reden, dann stumpft er bald ab, denn es kommen keine Kommandos, sondern immer nur bla, bla, bla... Am besten gehen Sie, ohne ihn zu beachten, zügig voran. Das macht Sie für den Hund interessant und er ist gezwungen, mit Ihnen Schritt zu halten, vor allem dort, wo er sich nicht gut auskennt. Ab und zu sollten Sie abrupt stehen bleiben und den Hund freundlich aber bestimmt rufen. Wenn der Hund ankommt freuen Sie sich ungeheuerlich, dass der Hund ganz Aug´ und Ohr ist. Diesen simplen Trick sollten Sie von Anfang an anwenden, denn ein Hund, mit dem Sie sich dauernd abgeben, verlässt sich darauf, dass Sie schon merken, wenn er fehlt.
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Mit dem Hund ins Ausland In verschiedenen Ländern gelten Vorschriften für die Einfuhr von Hunden und Katzen. Sie dienen dem Schutz vor Einschleppung von Krankheiten, insbesondere der Tollwut. Häufig genügt der Nachweis einer gültigen Impfung gegen Tollwut, für manche Länder sind jedoch zusätzliche Formalitäten zu beachten. Informieren Sie sich deshalb rechtzeitig (etwa 4 Monate) vor Antritt Ihrer Reise. Ihr Tierarzt hält für sie eine kleine Broschüre bereit, in der die Einfuhrbestimmungen der beliebtesten Reiseländer aufgelistet sind. Außerdem berät Sie Ihr Tierarzt gerne zu diesem Thema.
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Pfützen sind kein Trinkwasser Nach einer längeren Hitzewelle sollten Sie einem Hund nicht erlauben, aus Pfützen oder sehr seichten Gewässern zu schlabbern: Botulismus-Gefahr! Jeder Hochsommer fordert vor allem Opfer bei Wasservögeln durch diesen Erreger, der nur in sehr warmem Wasser gedeiht. In warmen Süßgewässern "blühen" aber auch andere Erreger wie Kolibakterien richtig auf. Daran stirbt kein Hund, aber er wird tagelang von Durchfall geplagt. Stilles Wasser aus der Flasche ist eine Alternative, wenn Sie ganz auf Nummer Sicher gehen wollen, z. B. in sehr heißen Urlaubsgebieten.
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Radfahren mit dem Hund Für viele Hunde ein rasante Alternative zum Spaziergang. Man muss nur wissen, wie´s geht... Wichtig ist es, seinen Vierbeiner langsam ans Fahrradfahren zu gewöhnen und die Strecke ganz allmählich zu verlängern. Der Hund muss immer rechts (!) auf der dem Verkehr abgewandten Seite laufen. Die Leine sollte frei in der rechten Hand gehalten werden. So kann man im Notfall die Leine schnell loslassen, um einen Sturz zu vermeiden. Die Leine muss auch die richtige Länge haben: Auf keinen Fall darf der Hund vor oder das Fahrrad gelangen können. Wann immer möglich, sollte der Hund frei laufen können. Er muss ein Kommando für freies Laufen neben dem Rad kennen und wissen, dass er nur mit Erlaubnis herumtollen darf. Man kann auch kleine Hunde neben dem Rad laufen lassen. Aber Kurzbeiner sind nicht für lange Strecken geeignet. Deshalb ist es sinnvoll, ein Körbchen dabei zu haben, in dem sich der kleine Läufer zwischendurch ausruhen kann. Die Mittagshitze im Sommer sollte man generell meiden. Auch Hunde bekommen einen Hitzschlag. Das Laufen auf Asphalt und spitzen Steinen muss ebenfalls nicht sein. Es besteht die Gefahr, dass sich der Hund die Pfoten wund läuft. Vor allem Hunde unter einem Jahr darf man nicht mit dem Fahrrad ausführen, damit die Bänder nicht verletzt werden.
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Raufen Meist sind es selbstbewusste, unterforderte Hunde, die auch zu Hause die Hosen anhaben und ihre überschüssige Kraft und den notwendigen Kick durch Verjagen oder "Fertigmachen" anderer Hunde verschaffen. Dagegen helfen: massive Beschäftigung wie Ballspiele, Scharr- Spiele, aber auch ein Grundgehorsamskurs, der den Hund zur Konzentration auf seinen Menschen zwingt. Körperlich überlegene Menschen können auch Raufspiele riskieren. Bei einem Zerr- oder Raufspiel, bei dem Sie und Ihr Hund z.B. um einen Strick kämpfen, brechen Sie zwischendurch einfach ab und nehmen das Tau an sich.  
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Rudelspiele Für Hunde gibt es nichts schöneres, als mit ihren Artgenossen nach Hundeart zu toben. Der Mensch kann die vielen Bewegungsabläufe, Kampfhandlungen, Rituale und Aktionen beim Rudeltoben durch nichts ersetzen. Deshalb sollten Sie möglichst einmal am Tag Ihrem Vierbeiner die Chance auf einen Treff mit anderen Hunden geben. Wenn er sich nicht mit allen verträgt oder umgekehrt, suchen sie ihm passende Freunde.
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Schlanke Hunde leben länger Im Alter stellt sich der Stoffwechsel des Hundes um. Hinzu kommt, dass ein älterer Hund meist weniger aktiv ist. Daher ist der Energie-, also Kalorienbedarf, um rund 20 % geringer als bei einem jungen Tier. Füttert man einfach wie bisher, kann der Hund dick werden. Wird die Futtermenge, um Kalorien zu sparen, verringert, bleiben aber leider wichtige Nährstoffe wie Vitamine und Mineralien auf der Strecke. Und gerade darauf ist ein alter Hund besonders angewiesen. Besser geeignet ist daher ein spezielles Futter, das gezielt auf den Ernährungsbedarf älterer Hunde abgestimmt ist. Hunde, die bereits schon zu viele Pfunde mit sich herumtragen, sollten unbedingt gezielt auf Diät gesetzt werden, denn: Hunde, die gut in Form sind, haben im Durchschnitt eine längere Lebenserwartung als Hunde mit Übergewicht!
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Schokolade ist Gift für Ihren Hund Was beim Menschen lediglich Probleme „auf den Hüften oder als Speckring“ verursacht, kann für Hunde tödlich sein. Speziell Hunde sind durch Kakaoprodukte gefährdet, da diese die Giftstoffe Theobromin und Coffein enthalten. Je höher der Anteil an Kakao ist, umso gefährlicher ist die Schokolade. Je mehr Kakao und je kleiner der Hund, desto schlimmer sind die Folgen. Bereits nach 20 – 30 Gramm Schokolade zeigen kleine Hunde Vergiftungssymptome. Für einen Chihuahua können bereits 2 Stücke Bitterschokolade tödlich sein. Die Hunde zeigen 4-12 Stunden nach der Giftaufnahme Erbrechen und Durchfall, im weiteren Verlauf Erregung, Zittern, Muskelkrämpfe, Lähmung der Hinterhand, Delirium und plötzlichen Tod durch Herzversagen. Bei Auftreten dieser Symptome sollten sie dringend tierärztliche Hilfe aufsuchen und, wenn möglich, eine Probe des Gefressenen (mit Verpackung) mitbringen.
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Warum hecheln Hunde Dass ein Hund hechelt, wenn es heiß ist, ist bekannt: Weil er kaum Schweißdrüsen besitzt, nutzt er die durch den offenen Rachen und die Flatterzunge entstehende Verdunstungsfeuchtigkeit, um die körpereigene Temperatur zu halten. Hunde hecheln aber auch, um mehr Luft (und mehr Sauerstoff) in die Lungen zu pumpen. Z. B., wenn sie sich aufregen, wenn sie Höchstleistungen vollbringen und wenn sie Schmerzen haben. Dickfellige Hunde hecheln natürlich mehr als ihre dünnhäutigen Artgenossen. Doch sie tun´s auch an kühlen Tagen, z. B. nach einer stürmischen Begrüßung.
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Zahnpflege im Alter Eine Zahnlücke ist beim Hund nicht so tragisch. Entzündungen der Maulschleimhaut dagegen, die oft durch Zahnstein und dessen Beeinträchtigung des Zahnfleisches oder durch marode Zähne entstehen, sind im Alter gefährlich. Denn die Herde strapazieren das Herz und den Kreislauf. Lassen Sie deshalb Ihren Hund auch in hohem Alter kräftig zubeißen und sein Gebiss regelmäßig überprüfen. Es gibt beim Tierarzt und im Fachhandel spezielle Kauknochen, die das Zahnfleisch massieren, die Zähne sauber halten und Kalzium und Fluor an die Schleimhaut geben.  
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Zerrspiele Jeder Hund muss auch einmal nach Herzenslust etwas kaputtmachen, totschütteln, zerknautschen dürfen, weil es seinen natürlichen Anlagen entspricht. Schenken Sie ihm ein weiches, ungiftiges Spielzeug, und kämpfen Sie mit ihm darum, reizen Sie ihn so lange, bis er sich wirklich knurrend oder schnaubend darauf stürzt und die "Beute" packt, schüttelt und kräftig mit den Zähnen bearbeitet. Das macht es jedem Hund leichter, stundenlang ruhig und diszipliniert zu sein, und es erhöht seine Bereitschaft zu für ihn langweiligen Übungen wie "Bei Fuß". Quelle: www.hundeinfos.de