Unkenntnis oder falsche Interpretation von Verhaltensstrukturen, bilden oft die Grundlage für Missverständnisse zwischen Hund und Mensch. Tuber, David Hothersall und Voith haben in Ihrem Artikel im wissenschaftlichen und in der Fachwelt hoch anerkanntem American Psychologist Journal schon 1974 erklärt, dass analogisch verhaltenstherapeutische Massnahmen genutzt werden können, um analoge Probleme bei Menschen und Tieren zu behandeln.   Sozialverhalten des Hundes Das Verhalten der Hunde ist mehr oder weniger verändertes Verhalten der Wölfe.  Die Tiere die im Rudel in der Wildnis zusammenleben entwickeln eine sehr differenzierte Rangordnung die durch Mimik und Körpergesten erhalten oder verändert wird.  Kopf und Rute erheben, Zähne blecken, Nackenhaare sträuben sind z.B. Zeichen von Überlegenheit. Rute einziehen, Kopf senken sind Zeichen von Unterwürfigkeit. Auch der Geruchssinn ist ein wichtiger Teil der innerartlichen Verständigung. Hunde beriechen z.B. die Genitalien um das Geschlecht des Hundes festzustellen. Hunde verständigen sich mit Duftmarken (Urinspritzer, Ausscheidungen beschnuppern). Natürliche Aggression des Hundes - Sozialverhalten Aggressives Verhalten ( lat. agreddi=angreifen) steht im Zusammenhang mit Angriffsverhaltensweisen, Verteidigungsverhaltensweisen Fluchtverhaltensweisen des Hundes. Um seinen individuellen Nutzen zu erreichen, ist der Hund auf die Kooperation im hierarchischen System angewiesen Verhaltensstörungen beim Hund Leider sind Verhaltensstörungen bei Hunden nicht selten. Diese äußern sich in Schreckhaftigkeit, Angstbeissen, Selbstverstümmelung, extreme Ängstlichkeit, abnorme Aggressivität u.s.w. Die Gründe der Verhaltensstörungen bei Hunden sind verschieden, neben erblicher Vorbelastung, schlechte Bedingungen in der Welpenzeit ist es häufig eine nicht hundgerechte Haltung.